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Federung
 
Die Federung eines Kraftfahrzeuges dient nicht nur dem Fahrkomfort, sondern auch dem Schutz des Fahrzeuges. Ohne eine Federung würden Fahrbahnunebenheiten ungedämpft auf das Fahrzeug übertragen werden, was speziell bei höheren Geschwindigkeiten zu sehr starken Beschleunigungen und damit sehr hohen Kräften in vertikaler Richtung im Fahrzeug führen würde.
Bereits die Autobereifung trägt einen geringen Teil zur Federung des Fahrzeuges bei. Der Hauptteil wird jedoch durch die Feder-Dämpfer-Kombination erreicht.
Bei Kutschen und auch bei den ersten Automobilen wurde die Federung durch je eine Blattfeder pro Fahrzeugseite erreicht. Später wurden bessere Lösungen mit höherem Federungskomfort erprobt, teilweise aber auch wieder verworfen.
Die auch heutzutage noch gebräuchlichste Form der Feder ist die Schraubenfederung. An jedem Rad sitzt eine Schraubenfeder mit meist innerhalb der Schraubenfeder untergebrachtem Schwingungsdämpfer.
Ohne Schwingungsdämpfer würde nach jeder Fahrbahnunebenheit oder bei Kurvenfahrten die Karosserie lange nachschaukeln. Diese Wankbewegungen beeinträchtigen nicht nur den Fahrkomfort, sie gefährden auch die Fahrsicherheit. Eine gute Straßenlage speziell bei hohen Kurvengeschwindigkeiten wird durch möglichst harte Dämpfung verbunden mit einem möglichst niedrigem Schwerpunkt (daher Tieferlegen) des Autos erreicht. Dadurch sinkt jedoch wiederum der Fahrkomfort.
Bereits in den 1950er Jahren gab es bei amerikanischen Autoherstellern teilweise Fahrzeuge mit Torsionsfederung. Dabei sind die Räder einer Achse (Vorder- oder Hinterachse) durch einen Drehstab miteinander verbunden. Diese Federung arbeitet durch ihre karosserieversteifende Wirkung sehr komfortabel. Allerdings gab es in den 1950er Jahren einige technische Probleme, weshalb die meisten amerikanischen Fahrzeuge teilweise bis heute mit je einer Blattfeder pro Rad versehen sind.
Citroen verbaut in seinen Oberklassefahrzeugen seit dem legendären DS ("die Göttin") eine Luftfederung mit Niveauregulierung. Dieses System hat sich trotz etlicher Probleme und Kinderkrankheiten (v.a.D. Undichtigkeiten an der Hydraulik/Pneumatikanlage) über die Modelle CX-XM-C5 und GSA-BX-Xsara bis in die heutige Zeit erhalten. Andere Premiumhersteller bieten die Luftfederung seit einigen Jahren ebenfalls in ihren Spitzenmodellen an.
Die Luftfederung ist bei Bussen und LKW's sehr weit verbreitet.
 
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